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Prolongation in der Elternzeit — Rate senken, Darlehen anpassen

Prolongation während der Elternzeit: Können Sie die Monatsrate reduzieren? Was sind Ihre Optionen?

Prolongation in der Elternzeit — Rate senken, Darlehen anpassen

Prolongation in der Elternzeit ist kritisch — denn das Haushaltseinkommen sinkt oft stark, während das Darlehen weiterläuft.

Problem: Geringeres Einkommen in der Elternzeit

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Anschlussfinanzierung — Prolongation Sonderfall Elternzeit

Elterngeld ersetzt 65–67 % des Nettoeinkommens, maximal 1.800 € im Monat. Wenn die monatliche Darlehensrate hoch ist, kann das eng werden. Die Prolongation ist die Chance, die Rate zu senken.

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Möglichkeiten zur Ratenanpassung

  • Tilgung senken: Von 2 % auf 1 % Tilgung — senkt die Rate deutlich, verlängert aber die Laufzeit
  • Tilgungsaussetzung: Manche Banken erlauben temporäre Aussetzung der Tilgung
  • Längere Laufzeit wählen: 15 statt 10 Jahre = geringere Rate

Häufige Fragen

Kann die Bank die Prolongation in der Elternzeit ablehnen?

Theoretisch ja, wenn die Bonität nicht ausreicht. In der Praxis ist das selten — bestehende Kreditnehmer mit Elternzeit werden meist prolongiert, oft zu angepassten Konditionen.

Weiterführend: Anschlussfinanzierung in der Elternzeit | Rechner

Was ist Prolongation und wann kommt sie in Frage?

Prolongation bedeutet: Sie verlängern Ihren Kredit einfach bei der bisherigen Bank — zu neuen Konditionen. Das ist der bequemste Weg, aber nicht immer der günstigste. Die Bank schickt Ihnen meist 3–6 Monate vor Ablauf ein Angebot. Dieses müssen Sie nicht annehmen — und oft sollten Sie es auch nicht ohne Vergleich tun.

Die Prolongation hat einen Vorteil: keine Umschuldungskosten, keine Grundschuldübertragung. Der Nachteil: Banken bieten ihren Bestandskunden oft schlechtere Konditionen als Neukunden. Holen Sie trotzdem externe Angebote ein — allein das verschafft Ihnen eine Verhandlungsbasis.

Prolongationsangebot bewerten: Auf diese Punkte achten

  • Effektivzins im Marktvergleich: Liegt er über dem Marktdurchschnitt? Dann verhandeln.
  • Sondertilgungsrecht: Mindestens 5 % p.a. kostenlos sollten drin sein.
  • Tilgungsflexibilität: Können Sie die Rate anpassen, wenn sich Ihre Situation ändert?
  • Zinsbindungsdauer: Passt sie zu Ihrer Planung? Schuldenfrei vor Rente?

Verhandlungstipps finden Sie in unserem Ratgeber Tipps zur Prolongation und Zinsen verhandeln.

Prolongation oder Umschuldung — wann welche Variante?

Prolongation ist sinnvoll, wenn: die Zinskonditionen der Hausbank nur minimal schlechter sind (unter 0,2 %) und Sie Aufwand vermeiden wollen. Umschuldung lohnt sich, wenn: Zinsvorteil mindestens 0,2–0,3 % und Restlaufzeit über 3 Jahre. Den vollständigen Vergleich finden Sie hier: Prolongation vs. Umschuldung.

Nein. Das Angebot ist ein Angebot — kein Automatismus. Sie können verhandeln, ablehnen und zu einer anderen Bank wechseln. Viele Banken bessern nach, sobald Sie ein externes Gegenangebot vorlegen.

Meist 3–6 Monate vor Ablauf. Manche Banken auch früher. Aber warten Sie nicht auf das Angebot — werden Sie selbst aktiv, und holen Sie parallel externe Angebote ein. So verhandeln Sie aus einer Position der Stärke.

Ja — das ist sogar empfehlenswert. Die Anschlussfinanzierung ist eine gute Gelegenheit, die Tilgung an veränderte Einkünfte oder Ziele anzupassen. Ziel sollte sein: schuldenfrei vor der Rente.

Sie suchen eine neue Bank. Sobald Sie einen neuen Kredit haben, kündigen Sie bei der alten Bank zum Ablauf der Zinsbindung — das ist kostenlos. Die neue Bank organisiert dann die Grundschuldübertragung (150–450 €).

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