Tilgung erhöhen bei der Anschlussfinanzierung — Wann und wie?

Mehr Tilgung bei der Anschlussfinanzierung: Wie wirkt sich das aus, wann ist es sinnvoll?

Tilgung erhöhen bei der Anschlussfinanzierung — Wann und wie?

Die Anschlussfinanzierung ist die beste Gelegenheit, die Tilgung zu erhöhen — Sie gestalten den neuen Vertrag von Grund auf neu.

Warum jetzt Tilgung erhöhen?

Nach 10–15 Jahren ist die Restschuld deutlich gesunken. Das Einkommen ist oft gestiegen. Jetzt mehr tilgen bedeutet: früher schuldenfrei und weniger Gesamtzinsen.

Rechenbeispiel Tilgungserhöhung

Restschuld 180.000 €, Zinssatz 3,5 %:

  • 1 % Tilgung: Rate 675 €/Monat, Laufzeit ~30 Jahre
  • 2 % Tilgung: Rate 825 €/Monat, Laufzeit ~20 Jahre
  • 3 % Tilgung: Rate 975 €/Monat, Laufzeit ~15 Jahre

Unterschied 1 % vs. 3 %: nur 300 € mehr im Monat, aber 15 Jahre früher schuldenfrei und ca. 60.000 € weniger Zinsen.

Wann ist höhere Tilgung nicht sinnvoll?

  • Wenn Sie auf Liquidität angewiesen sind (Familienplanung, Jobwechsel)
  • Wenn Sie das Geld renditeträchtiger anlegen können (Aktienrendite > Darlehenszins)
  • Wenn die monatliche Rate zu eng wird

Kann ich die Tilgung während der Laufzeit anpassen?

Bei den meisten Bankdarlehen eingeschränkt — meist nur 1× pro Jahr und innerhalb vereinbarter Grenzen. Bei der Prolongation haben Sie dagegen freie Wahl.

Ab welcher Tilgungsrate sollte ich starten?

Mindestens 2 % p.a. — 1 % bedeutet sehr lange Laufzeiten. Bei niedrigen Zinsen (unter 3 %) empfehlen Experten 3–4 % Tilgung.

Nutzen Sie unseren Rechner für verschiedene Tilgungsszenarien.

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